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Sonntag, 2. Dezember 2012

Adventskalender

Dieses Jahr wollte ich für Elisa einen Adventskalender basteln. Erst kam mir die Idee so Tütchen aus dem Ikea dafür zu nutzen. Kleine Papiertüten mit Zahlen als Aufkleber gab es dort zu kaufen. Diese wolle ich in einen Holzrahmen mit Hasendraht hängen und dann noch allerlei Deko dazu hängen. Allerdings gab es diese  Tütchen nicht mal eine Woche zu kaufen. Erst waren wir zu früh dran (nur das Muster war ausgestellt), dann waren wir zu spät dran (Anfang November waren die Teile schon ausverkauft...)

Eine neue Idee musste her. Elisa fragte mich schon ständig, was für einen Kalender sie denn bekommen würde. Ob es einer von Fillys wäre etc. Hmm...ich fing an zu überlegen und entschied mich dann dafür ein Filly (oder mehrere) auf Leinwand zu malen. Dann wollte ich Schnüre dran anbringen und die Päkchen dran aufhängen. So könnte Elisa nach Weihnachten die Schnüre einfach wegmachen und hätte noch ein (hoffentlich) schönes Filly-Bild.

Ich kaufte über DaWanda kleine Papiertütchen (leider fast zu klein) und mini Wäscheklammern.

Nachdem ich mich dann auch endlich mal für eine Vorlage entschieden hatte begann ich mit dem "Werk".

So sieht das Bild aus:


und so der fertige Adventskalender:


Das hier war übrigens das Original:


Hab ich garnicht mal sooo schlecht hinbekommen, finde ich.

Liebe Grüße,
Eure Curlie

Entschuldigung und Türkranz

Hallo Ihr Lieben,

ich weiß, dass ich mich ziemlich rar gemacht habe. Die letzten Wochen und Monate war einfach so extrem viel los bei mir, dass ich nicht mehr zum Posten gekommen bin.

Es ist nicht so, dass ich in der Zeit garnichts kreatives gemacht habe, aber für meinen Geschmack doch deutlich zu wenig :(

Etwas schönes, was ich in der Zeit hergestellt habe ich ein Türkranz. Dafür habe ich einfach einen fertigen Ring aus Styropor genommen und darum grünes Garn gewickelt. An dem Garn standen so einzelne verdrehte Fäden ab. Es sieht so eng um den Ring gewickelt aus wie Gras oder Tannenzweige.

Eigentlich wollte ich dann Christbaumkugeln und ähnliches häkeln, aber mir wollte so recht nichts gefallen. Vera brachte mich dann auf die Idee Tiere als Christbaumkugel zu häkeln. Sie hatte dies bei "All about Ami" gefunden.

Ich war von diesen kleinen Kerlchen sofort faszieniert und häkelte noch am selben Abend einen Panda. Später habe ich noch einen Pinguin gemacht, doch leider passen beide nicht in den Kranz :(
Entweder ich verwende den Pinguin noch irgendwo selber (weil der so niedlich ist) oder ich verschenke ihn. Muss ich mir noch überlegen :D

Ich wollte den Kranz eigentlich mit einem Saugnapf an der Tür befestigen, doch der Saugnapf wollte nicht halten... An allen anderen Türen in der Wohnung hält er, nur an der Wohnungtür nicht *grml*

Ich habe dann eine Luftmaschenkette in hell braun (passend zur Tür) gehäkelt und den Kranz irgendwie befestigt. War garnicht einfach :(




Liebe Grüße
Eure Curlie

Samstag, 10. März 2012

Hängematten

Als Mieze hat man schon ein anstrengendes Leben. Man ist immer auf der Suche nach einer willigen Kraulehand, Gegenständen, die man vom Tisch klauen kann und nach einem gemütlichen Plätzchen auf dem man sich vom stressigen Alltag erholen kann. Auf einem Big-Sofa von 1,5m * 3m Länge plus 1,28m² Hocker, 6 Esszimmerstühlen, diversen Katzenkörben und auf 4 Kratzbäumen in Flur, Wohn- und Esszimmer ist der Platz für drei Mieze natürlich etwas beengt ;) Also, was kann man da tun? Natürlich, man baut den Miezen Hängematten (wenn ich schon keine Hängematte von Fatboy bekomme *schnüff*).
Eine tolle Inspiration inklusive Anleitung war für uns die Seite von SparrowsNightmare.

Tobi hat eine Multiplexplatte aus dem Baumarkt besorgt und den handwerklichen Teil der Bastelarbeiten übernommen. Er hat die Platte zurecht geschnitten, die Kanten geschmirgelt und alles mit schadstoffarmem Acryllack mehrfach lackiert. Anschließend hat er die Einzelteile verschraubt und an der Wand angebracht.

Ich besorgte tollen Stoff aus dem Stoffhaus. Es handelt sich dabei um festen Polsterstoff. Es war ein Restposten und dadurch deutlich reduziert. Wir haben jetzt genug Stoff um 10 weitere Hängematten zu machen ;D Ich hatte noch die Nähmaschine von Mama ausgeliehen, weil ich noch Sitzkissen für mein Expedit nähen wollte (die werde ich Euch auch noch vorstellen) und konnte also loslegen. Die erste Liegefläche ist im Vergleich zur zweiten deutlich größer ausgefallen. Den Miezen scheint sowohl die Stramme als auch die Lockere ganz gut zu gefallen. Vom Aussehen her finde ich die Stramme ansprechender.

Hier ist Leela beim ersten Probeliegen. Ich hatte sie nur mal auf die Hängematte gesetzt, um die Größenverhältnisse zu sehen, aber scheinbar gefiel es ihr direkt so gut, dass sie sich augenblicklich hinlegte.

 Hier der Stoff im Detail.

Und die Hängematte samt Mieze an der Wand. Die ollen Neugiernasen hatten uns nicht mal in Ruhe die Hängematten aufbauen lassen. Kaum waren die Halterungen an der Wand sprangen die Verrückten auch schon drauf und balancierten am Rand entlang. Mit Liegefläche gefällt es ihnen aber glaub ich nun doch besser ;)

 Cooler Platz zum Abhängen
Cooper kickt Leela weg (eigentlich hat sie sich nur geschüttelt ^^ Aber das Bild sieht doch voll so aus, als hätte Cooper die arme Leela grad verprügelt, oder?)

 Gut, dann lege ich mich eben unten hin und schmolle
 Cooler Platz zum Abhängen ^^

Die Hängematten werden noch immer gerne von allen Miezen genutzt. Mal mehr, mal weniger. Kann ich kaum verstehen. Die armen Miezen haben doch kaum Plätze, wo sie sich hinlegen können ;)

Liebe Grüße,
Eure Curlie

Catwalk

Schon vor längerem hatte ich von Catwalks im Internet gelesen. Mit Catwalk meine ich jetzt aber nicht den Laufsteg für Models, sondern einen Catwalk für Katzen. Mit einem Catwalk ermöglicht man den Miezen die dritte Dimension. Man baut Regale oder ähnliches so an die Wand, dass die Katzen die Höhe des Raumes nutzen können und somit mehr Platz zum Toben und Dösen haben.

In der alten Wohnung hätten wir gerne schon einen Catwalk gebaut, aber der Flur war dafür ungeeignet und im Wohnzimmer wollten wir sowas nicht anbringen, zumal wir schon den großen Kratzbaum hatten und ich glaube so wirklich Platz für einen Catwalk wäre dort auch garnicht gewesen.

In der neuen Wohnung war ziemlich schnell klar, dass wir einen, wenn auch kleinen, Catwalk bei mir im Zimmer unterbringen würden. Wir wollten nichts ganz übertriebenes machen. Es sollte für die Miezen praktisch sein, aber dennoch wohnlich aussehen. Im Katzenforum sah ich, dass einige Leute Lack-Regale von Ikea genutzt haben, um einen Catwalk zu machen. Da mein Zimmer sowieso schon ausschließlich aus Ikea-Möbeln besteht dachten wir, dass so Lack-Regale perfekt zum Stil passen würden. Gedacht, getan :)
Wir kauften also 3 Lack-Regale mit 110 cm Länge. Da das ganze für die Miezen eine zu glatte Angelegenheit werden würde holten wir noch Hampen-Bettvorleger. Ich schnitt die Vorleger passend zurecht und tackerte sie an den Regalen fest.

Wir brachten die Regale dann so an, dass man noch bequem auf dem Expedit, welches direkt unter dem Catwalk ist sitzen kann und sich beim Aufstehen nicht den Kopf stößt. Wie sich mittlerweile rausgestellt hat ist das Regal leider etwas zu hoch, denn außer Cooper geht keine der Miezen eigenständig auf den Catwalk :( Muffin interessiert sich für so neumodischen Kram nicht und Leela weiß nicht, dass sie eine Katze ist. Sie ist der Meinung sie ist ein Affe, denn klettern kann sie, springen hingegen nicht Oo

Hier nun ein paar Fotos des ersten Tages mit dem Catwalk:

Cooper wurde von mir auf die erste Etage des Catwalk gesetzt. "Hmm, spring ich da jetzt rüber?...

 ..Nee, doch nicht. Lieber noch mal umdrehen...
 Hmm, dahinten gibts auch nichts interessantes. Gehe ich lieber doch noch mal rüber..."
Cooper ist runtergesprungen und Leela wurde nun auf die erste Etage gesetzt. Sie war nicht mal mit einem Laserpointer dazu zu bewegen sich auf die zweite Etage zu wagen.
 Muffin, der alte Hase ist von der ersten Etage rüber gehüpft. Ansporn war der Laserpointer.
 Schnüffel, schnüffel...
 Schnüffel, Schnüffel...
 Fresschen, Spielangeln und Laserpointer brachten n und ur mäßigen Erfolg. Der nächste Schritt war Tobi-Animation.  Brachte leider auch nicht so richtigen Erfolg.
 Cooper ist dann irgendwann mal doch irgendwie hochgeklettert: "Hmm, da drüben ist doch was..."
 Was 'ne Aussicht :D




Leela schafft es immer nur eigenständig runter zuspringen. Sie traut sich wirklich nicht mal von der zweiten Etage zur dritten zu springen, obwohl da nur wenige cm zwischen liegen und sie quasi auch rüber laufen könnte. Muffin legt sich gerne auch mal auf die dritte Etage, aber nur, wenn man ihn vorher mindestens auf die erste Etage gesetzt hat. Ansonsten liegt er gerne auf dem Expedit direkt unterm Catwalk, wo auch der Teppich drauf liegt. Cooper ist wie schon erwähnt der einzige, der eigenständig immer wieder gerne auf den Catwalk springt, ein wenig flaniert und sich dann auch am liebsten auf der dritten Etage hinlegt.
Es ist zwar etwas schade, dass nicht alle Miezen den Catwalk richtig nutzen, aber immerhin Cooper haben wir damit scheinbar eine Freude gemacht. Abgesehen davon finde ich, dass er auch echt stylisch aussieht :)

Vielleicht werden wir noch mal eine Zwischenetage einbauen, damit Muffin und Leela vielleicht doch auch mal eigenständig hochspringen, aber das muss noch überlegt, diskutiert und geplant werden.

Liebe Grüße,
Eure Curlie

Katzenklo - Ikea-Hack

Jeder von Euch der Katzen hat, hat vermutlich die gleichen Gedanken wie wir. Man möchten den Miezen alles bieten, was sie benötigen, aber man möchte nicht unbedingt, dass die Wohnung so aussieht, als wenn nur die Miezen dort wohnen ;)
Wir haben drei Katzentoiletten. Früher war eine Toilette im Gäste-WC und zwei waren vor/hinter einem Kratzbaum im Flur. Abgesehen davon, dass der Kratzbaum auch mal ausgetauscht werden muss, weil der Stoff schon ganz zerkratzt ist, sah diese ganze Ecke immer sehr unordentlich aus. Diese Katzenklos standen um diesen Kratzbaum rum wie Kraut und Rüben.

Wir hatten auf der Seite der ikeahackers schon diverse Anregungen gefunden, wie man ein Katzenklo "verstecken" kann. Will heißen: man kauft sich eine Kommode oder einen Schrank oder ein anderes Möbelstück von Ikea und baut es so um, dass die Katzen weiterhin gut ihr Geschäft verrichten können, das ganze aber nicht direkt als Katzenklo zu erkennen ist.

Was uns zuerst gefiel kam bei genauerer Betrachtung leider doch nicht in Frage, da es abgesehen von etwas teurer auch zu klein für unsere Monster gewesen wäre. Nach vielem Überlegen und hin und her entschieden wir uns dann für die Stuva-Bank mit Schublade. Alles in weiß, da unsere anderen Flur-Möbel Weiß/Nussbaum sind. Wir haben eine Katzenklappe gekauft. Tobi hat mit der Stichsäge ein passendes Loch aus der Schublade geschnitten und die Katzenklappe angebracht.

Ich bin total begeistert wie toll es geworden ist. Ich meine klar, es ist "nur" eine Sitzbank mit Schublade und einer Katzenklappe drin, aber die Ecke sieht nun um ein so vieles ordentlicher aus. Und was natürlich wichtiger ist: die Miezen nutzen die Toilette auch weiterhin :) Ich nutze den Hack auch. Natürlich nicht um mein Geschäft zu erledigen ;) Aber man kann sich prima auf die Bank setzen, wenn man sich die Schuhe anziehen möchte. Bin ja schon ne alte Frau ;)


Liebe Grüße,
Eure Curlie

Samstag, 10. September 2011

Bürostuhl - Aus alt mach schön :)

Da wir ja mitten in den Umzugsvorbereitungen sind macht man sich über alte und neue Möbel viele Gedanken. Behält man dies noch, braucht man was neues, kann man das alte irgendwie verändern, damit es zum neuen Stil passt etc.

Bei Tobis Bürostuhl war ich mir eigentlich von anfang an sicher, dass dies alte, abgewetzte Teil entsorgt werden muss. Das war mir persönlich schon seit einigen Jahren klar. Leider aber nicht dem Tobi ;)
Was nun? Neue haben wir nicht so wirklich passende gefunden. Alle die schön und bequem waren sind aus Leder und das mag Tobi nicht wirklich. Den verranzten Stuhl konnte man so aber auch nicht weiter nutzen. (Tobi mag es eigentlich nicht, wenn ich den Stuhl verranzt nennen, aber es ist wie es ist *g*)
Hier ein vorher Foto, leider nicht im Ganzen, da ich vergessen hatte ihn zu Fotografieren. Aber den verranzten Teil kann man super erkennen.


Wir haben mal überlegt ihn evtl neu zu beziehen, wenn wir in die neue Wohnung ziehen, weil sich Tobi eigentlich nicht davon trennen wollte. In den letzten Tagen allerdings überlegte er sich doch sich einen neuen zu holen, da hatte ich aber schon längst meine eigenen Pläne gemacht. Dieses WE ist Tobi nämlich in HH und da wollte ich ihn überraschen und ihm den Stuhl neubeziehen.

Die Vorbereitungen liefen schon an, als ich mir von Vera einen Tacker auslieh. Diesen "versteckte" ich vor Tobi an einem "sicheren" Platz. Leider fand er ihn beim Aufräumen. Gab sich aber damit zufrieden, dass ich ihm sagte, dass ich damit basteln möchte. Später fragte er mich dann aber was ich denn damit basteln möchte und somit musste ich ihm erzählen, dass ich ein Fummelbrett mache (das steht wirklich noch auf meiner Liste!) und ihm nichts davon sagen wollte, damit er nicht meckert, dass ich es erst nach dem Umzug machen soll. Nun ja, das war nun mein Running Gag. Ich sagte ihm dann immer mal wieder, dass ich kein Fummelbrett am WE basteln werde, und somit habe ich ihn nicht mal mehr angelogen ;)

Hätte ich vorher gewusst, wie anstrengend und schweißtreibend die Angelegenheit ist, hätte ich mich vielleicht nicht auf dieses Abenteuer eingelassen. Wobei vermutlich doch :D Ich mache ihm ja gerne eine Freude.

Gesternabend ging es also los. Nachdem ich schon umsonst in die Stadt gefahren war um Stoff zu holen (der Bus kam nicht und wir mussten 30 Minuten auf den nächsten warten, als ich dann in der Stadt ankam war der Laden vor 10 Minuten geschlossen worden *grrr*) wollte ich wenigstens gucken wie ich die Lehne von der Schale löse. Nach einigen Fehlversuchen und etwas mehr eingesetzter Muskelkraft bekam ich den Bezug von der Schale gelöst und bekam erstmal einen kleinen Dämpfer. Die komplette Schale war nämlich aus Plastik und nicht wie von mir gehofft aus Holz. Ich machte einige Versuche mit dem Tacker Stoff fest zu bekommen, doch leider funktionierte dies nicht. Also musste ich mir was neues überlegen.
Heute morgen ging ich mit meiner Mum, meiner Schwester und meiner Nichte in die Stadt um nun den Jeansstoff zu besorgen. Ich besprach mit meiner Mum schon, dass sie mir beim Nähen eines Gummizuges behilflich sein sollte, da ich davon ausging, dass der Tacker nichts bringen würde. Im Stoffhaus entdeckte ich aber zufällig Kleber, welcher Stoff auch auf Kunststoff festkleben sollte. So kaufte ich also den Kleber statt des Gummis und machte mich auf den Weg nach Hause.
Es war heute sowieso schon ein recht schwüler Tag, aber er würde mir noch schwüler vorkommen. Dieser verdammt Drehtstuhl wollte es mir heute kein Stück einfach machen. Den Bezug, auf dem man sitzt, konnte ich einfach nicht von der Schale lösen. Ich suchte nach ähnlichen "Druckknöpfen" wie in der Rückenlehne, doch konnte keine finden. Ich zog und drückte und macht, doch nichts geschah. Ich suchte nach Schrauben und versuchte an welchen zu drehen, doch die waren bombenfest. Völlig verschwitzt und fertig mit den Nerven wollte ich aufgeben, als ich noch einige schwarze Schrauben entdeckte. Diese ließen sich super einfach lösen und ich dachte schon "Yes, jetzt wird das doch noch was." Von wegen. 3 der 4 Schrauben gingen einfach runter, aber die 4. Schraube... Ich kam mit dem Sechskant nicht mal um die Schraube drum, weil die an einem so doofen Ort saß. Mit Zangen und was weiß ich was ich noch alles verwendet habe konnte ich dann doch endlich den Bezug von der Schale lösen. Meine Finger taten weh, ich hatte geschwitzt wie kein Zweiter und es waren mittlerweile sicherlich schon 30 Minuten vergangen.

Wenn man so einen Stuhl aufmacht, nachdem er Jahre in Gebrauch war möchte man garnicht sehen, dass sich da so alles an Staub angesammelt hat. Ich habe alles soweit es ging gereinigt und die Polster auf dem Balkon ausgeklopft. Da kam einiges zusammen. Gut, dass ich keine Hausstaub- und Milbenallergie habe ;)

Nun sollte es ans Beziehen gehen. Der Sitzbezug war zum Glück auf Holz geschlagen und so konnte ich den ersten Teil schon direkt mit dem Tacker beziehen. Das ging einfacher als gedacht. Der Rückenteil war da schon etwas anspruchsvoller. Da ich mir nicht sicher war, ob ich mit dem Kleber alleine arbeiten könnte (vorallem an den Ecken, die ja nicht ganz einfach sind) versucht ich erneut mein Glück mit dem Tacker. Heute gings irgendwie besser als gestern. Ich weiß nicht, was ich anders gemacht habe, aber ich konnte den Stoff nun doch mit dem Tacker am Kunststoff befestigen.

Nun gings an das zusammenschrauben. Auch diesmal dachte ich wieder mal, dass es einfach gehen würde, doch natürlich kam es anders. Ich weiß garnicht mehr wie und wo das genaue Problem lag, aber ich bekam einfach diese Schrauben nicht mehr in die Schale rein. Immer verschob sich etwas oder ich kam nicht an die Schrauben ran oder konnte nicht sehen, wo das Gewinde ist. Es war zum Mäusemelken. Aufgeben wollte ich aber auch nicht. Irgendwie habe ich dann doch eine Schraube versenken können und die nächste ging auch ohne Probleme. Die letzten beiden waren wieder mal nicht so einfach ergaben sich aber irgendwann doch in ihr Schicksal, so dass ich dann nach guten 4 Stunden und vielen "Ich gebe gleich auf!"-Momenten den Stuhl doch fertig stellen konnte.



Ich bin sehr gespannt was Tobi morgen nach seiner Rückkehr zu dem neuen, schönen Stuhl sagen wird.

Liebe Grüße,
Eure Curlie